Pressemitteilungen

2. Februar 2026

Baugenehmigung für neues Rechenzentrum in Rosbach

firstcolo Datacenters GmbH Stand: G140
Baugenehmigung für neues Rechenzentrum in Rosbach
(von links:) Birgit Weckler, Erste Landrätin des Landkreises Wetterau; Steffen Maar, Bürgermeister der Stadt Rosbach a. d. Höhe; die Geschäftsführung der firstcolo Datacenters GmbH: Nikolaj Kamensek, Dennis Bergfeld, Jerome Evans

Großprojekt bringt moderne, nachhaltige digitale Infrastruktur in die Region
Frankfurt am Main / Rosbach vor der Höhe, Februar 2026. Es ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer digitalen Zukunft für die Stadt: die Errichtung eines neuen Rechenzentrums in Rosbach vor der Höhe. Am 29. Januar fiel der Startschuss für das Bauprojekt. Birgit Weckler, Erste Landrätin des Landkreises Wetterau, überreichte dem Betreiber, der firstcolo Datacenters GmbH aus Frankfurt am Main, im Rathaus von Rosbach feierlich die offizielle Baugenehmigung.

In Anwesenheit von Rosbachs Bürgermeister Steffen Maar und Mathias Radu, einem Mitarbeiter des Bezirksbauamtes, nahm die gesamte Geschäftsführung von firstcolo – Jerome Evans, Nicolaj Kamensek und Dennis Bergfeld – das Dokument dankbar entgegen. Denis Grosch, Leiter der Abteilung Stadtplanung und Immobilien, Nils Schellhammer, Geschäftsentwicklung, Stadtentwicklung und Klimaschutzstrategie, sowie Sebastian Briel, Leiter des Bürgermeisteramtes, würdigten die offizielle Übergabe ebenfalls durch ihre Anwesenheit.

Mit dem neuen Rechenzentrum realisiert firstcolo das größte Bauprojekt der Region: Auf einem Grundstück von 11.555 m² soll ein hochmodernes, auf KI-Anwendungen ausgelegtes Rechenzentrum mit einer Gesamtfläche von rund 18.000 m² auf mehreren Ebenen und einer Leistung von bis zu 24 Megawatt entstehen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 250 Millionen Euro.

Schlüsseltechnologien und Energieeffizienz stärken den Standort Rosbach langfristig
„Mit dem Bau unseres Rechenzentrums in Rosbach machen wir den nächsten Schritt hin zu einer neuen Generation von Hochleistungsrechenzentren“, erklärt Jerome Evans, Gründer und director firstcolo. „Wie alle unsere Standorte wird auch dieser zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben. Wir wollen eines der energieeffizientesten Rechenzentren Deutschlands errichten.“ Das geplante Rechenzentrum verbindet modernste Technologie mit nachhaltigen Konzepten: Neben einer zu 100 Prozent grünen Stromversorgung werden durch den Einsatz innovativer Kühltechnologien und die effektive Nutzung von Abwärme besonders niedrige PUE-Werte angestrebt. (Anmerkung: PUE steht für Power Usage Effectiveness und gibt an, wie effizient ein Rechenzentrum Energie nutzt: Je niedriger der Wert, desto besser). Das Angebot soll flexible Nutzungsoptionen von einzelnen Racks bis hin zu kundenspezifischen IT-Bereichen umfassen, und die Anbindung wird über eine Carrier-neutrale Verbindung sowie eine dreifach redundante Glasfaserverbindung erfolgen.

Die Erste Kreisrätin Birgit Weckler betont die Bedeutung des Projekts für die Wetterau: „Rechenzentren sind heute ein zentraler Bestandteil und die physische Grundlage unserer digitalen Infrastruktur. Sie ermöglichen Innovationen und stärken damit unsere wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Es ist ein starkes Signal für die Stadt und zugleich für die gesamte Region, dass ein solches Projekt nun in Rosbach realisiert wird. Es zeigt, dass der Kreis Wetterau ein attraktiver und nachhaltiger Standort für digitale Schlüsseltechnologien ist.“

Wirtschaftlicher Mehrwert für die Stadt und die Region
Das Projekt soll nicht nur die digitale Infrastruktur für Unternehmen in 33 Ländern bereitstellen, sondern bietet auch einen echten Mehrwert für die Stadt Rosbach: Die entstehende Abwärme kann 20 Jahre lang kostenlos genutzt werden, beispielsweise für ein geplantes Nah- oder Fernwärmenetz. „Je leistungsstärker die entsprechenden Serversysteme arbeiten, desto mehr Abwärme erzeugt ein einzelnes Server-Rack. Als Unternehmen aus Hessen sind wir lokal verwurzelt und möchten der Stadt einen Mehrwert bieten: firstcolo wird der Stadt die Wärme aus dem Rechenzentrum 20 Jahre lang kostenlos zur Verfügung stellen und damit Rosbach als wachstumsorientierten Standort stärken“, sagt Evans. Schließlich ist die digitale Infrastruktur mittlerweile auf einer Stufe mit Verkehrsplanung und Energieversorgung und sichert die Zukunftsfähigkeit.

Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für Ende 2027 geplant, sodass Rosbach bald über ein leistungsstarkes, nachhaltiges Rechenzentrum im Herzen Europas verfügen wird. Bürgermeister Steffen Maar und die Stadt Rosbach zeigen sich zufrieden: „Die Erteilung der Baugenehmigung ist ein entscheidender Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt. Wir schaffen damit nicht nur die Grundlage für künftige Steuereinnahmen, sondern vor allem hochqualifizierte Arbeitsplätze für Fachkräfte in einer zukunftsorientierten Branche. Mein Dank gilt der Geschäftsführung von firstcolo für dieses klare Bekenntnis zu unserem Standort sowie unserem Verwaltungsteam, das diese Chance frühzeitig erkannt und das Projekt bis zur Genehmigungsreife professionell begleitet hat.“

Weitere Informationen zum geplanten Standort in Rosbach finden Sie hier: https://firstcolo.net/en/locations/data-center-rosbach/ 

Tags

  • Wolke
  • Kollokation
  • Rechenzentrum
  • Energieeffizienz
  • firstcolo
  • Schlüsseltechnologie
  • Nachhaltigkeit
  • nachhaltige digitale Infrastruktur
Alle Pressemitteilungen anzeigen
Laden