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Hessische Rechenzentrumsstrategie: Ein wichtiger Schritt zur Umsetzung – nun sind Konsequenz und lokale Akzeptanz gefragt
Insbesondere die Ansätze zu Flächenentwicklung, Energieinfrastruktur, Abwärmenutzung sowie zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren setzen wichtige Impulse.
„Hessen zeigt, wie die Ziele der nationalen Rechenzentrumsstrategie auf Länderebene konkret umgesetzt werden können“, sagt Peter Pohlschröder, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der GDA.
Die Agenda befasst sich mit zentralen Herausforderungen der Region Frankfurt/Rhein-Main und basiert auf einem breit angelegten Beteiligungsprozess mit Wirtschaft, Kommunen und Verbänden. Vorgesehen sind unter anderem ein landesweites Flächen- und Potenzialkataster, koordinierte Genehmigungsverfahren, ein Projekt-Pre-Check sowie Modellregionen außerhalb der Ballungsräume. Auch die stärkere Nutzung von Abwärme wird begrüßt.
„Die Agenda benennt die richtigen Instrumente und kann Planungssicherheit für Investoren schaffen“, so Pohlschröder.
Verbindliche Umsetzung entscheidend
Aus Sicht der GDA hängt der Erfolg maßgeblich von einer konsequenten Umsetzung ab. Klare Zuständigkeiten, verlässliche Zeitpläne und eine enge Abstimmung aller Beteiligten sind entscheidend. „Hessen hat das Momentum – doch internationales Kapital ist mobil und wartet nicht“, warnt Pohlschröder.
Die Akzeptanz systematisch stärken
Ein zentraler Erfolgsfaktor bleibt die Akzeptanz auf kommunaler Ebene. „Ohne Akzeptanz in den Kommunen bleiben auch die besten Planungsinstrumente wirkungslos“, so Pohlschröder. Neben dem Dialog bedarf es daher konkreter Anreize und struktureller Lösungen, um die Kommunen aktiv einzubinden.
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