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Shenling präsentiert sich auf Data Centre World 2026: Fortschritte im Wärmemanagement zur Bewältigung der Herausforderungen der Leistungsdichte von KI
Die steigende Leistungsdichte erfordert eine neue Kühlarchitektur
Die europäische Rechenzentrumsbranche sieht sich derzeit mit zwei großen Herausforderungen konfrontiert. Einerseits führt der großflächige Einsatz von KI-Trainingsclustern zu einem kontinuierlichen Anstieg der Leistungsdichte pro Rack. Andererseits erlegen die Ziele zur CO₂-Neutralität dem Gesamtenergieverbrauch strengere Auflagen auf. Unter Bedingungen hoher Leistungsdichte stoßen herkömmliche Luftkühlungsarchitekturen sowohl hinsichtlich der Effizienz als auch des Platzbedarfs zunehmend an ihre Grenzen, während sich die Flüssigkeitskühlung von einem zukunftsweisenden Konzept hin zu einer breiteren kommerziellen Anwendung entwickelt.
Als Reaktion auf diesen Trend hat Shenling sein vorgefertigtes hybrides Flüssigkeits-Luft-Kühlsystem eingeführt, das eine vollständige Flüssigkeitskühlarchitektur bildet, welche die Kühlquelle, den primären Verteilungskreislauf und die sekundären Endanwendungen integriert. Die Lösung ermöglicht ein koordiniertes Wärmemanagement von der Kälteerzeugung bis hin zum Wärmeaustausch an den Endgeräten und eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungsszenarien, darunter zentrale KI-Trainingscluster, hybride Kühlanlagen und verteilte Rechenknoten.
Durch die flexible Anpassung des Verhältnisses von Luft- zu Flüssigkeitskühlung und den koordinierten Einsatz natürlicher Kühlressourcen gewährleistet die Architektur einen stabilen und effizienten Betrieb unter wechselnden Lastbedingungen und Umgebungsbedingungen. Zudem verfügt sie über reichlich Kühlkapazität, unterstützt Nennleistungsdichten von über 180 kW pro Rack und bietet ein zuverlässiges Wärmemanagement für GPU-Cluster-Implementierungen mit hoher Dichte.
Vorgefertigte Konstruktionen für mehr Liefersicherheit
Der Bau von Rechenzentren in Europa steht seit langem vor Herausforderungen wie fragmentierten Lieferketten, hohen Baukosten vor Ort und Unsicherheiten hinsichtlich der Lieferfristen. Der modulare, werkseitig vorgefertigte Ansatz von Shenling wandelt ein traditionell bauorientiertes Modell in ein produktbasiertes Liefermodell um, das auf standardisierter Fertigung beruht.
Bei diesem Ansatz werden die wichtigsten Komponenten vor dem Versand im Werk vorgefertigt und geprüft, während sich die Arbeiten vor Ort auf standardisierte Verbindungen und die Inbetriebnahme beschränken.
Durch die Verlagerung der Qualitätskontrolle in die Fertigungsphase verringert dieser Ansatz die Auswirkungen von Variablen vor Ort auf die Projektqualität erheblich. Bei Projekten vergleichbarer Größenordnung lässt sich der gesamte Lieferzyklus um etwa 50 % verkürzen, was die Planungssicherheit und Reaktionsfähigkeit bei der Bereitstellung von IT-Infrastruktur deutlich verbessert.
Vielfältige Kühlquellen für komplexe Nachrüstszenarien
Auf der Messe stellte Shenling zudem verschiedene Lösungen für die Kälteversorgung vor, darunter dievorgefertigte Kälteanlageund denFreikühlkühler. DerFreikühlkühler, der als eigenständig installiertes Außengerät konzipiert ist, eignet sich besonders für Rechenzentrumsprojekte, bei denen die Installation eines Kühlturms eingeschränkt ist oder die Nachrüstbedingungen komplex sind.
Dank einer in Zonen unterteilten Hydraulikkonstruktion kann das Gerät gleichzeitig den Kühlungsanforderungen sowohl der Flüssigkeitskühlung mit Kühlplatten als auch der herkömmlichen Präzisionsklimatisierung gerecht werden. Diese einheitliche Kühlarchitektur ermöglicht den parallelen Betrieb von Luft- und Flüssigkeitskühlkreisläufen und stärkt damit Shenlings durchgängiges Produktportfolio von der Kühlquelle bis hin zu den Endanwendungen.
Da die zunehmende Rechendichte und immer strengere Energievorgaben zu strukturellen Herausforderungen für die globale Rechenzentrumsbranche werden, reagiert Shenling weiterhin mit kontinuierlichen technologischen Innovationen. Mit Blick auf die Zukunft wird das Unternehmen seine Fähigkeiten zur durchgängigen Integration nutzen und eng mit globalen Partnern zusammenarbeiten, um eine umweltfreundlichere Recheninfrastruktur voranzutreiben und so die langfristige Entwicklung der digitalen Wirtschaft nachhaltig zu unterstützen.
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