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KI-Souveränität in Europa: Perspektiven der Industrie
Experten aus den Bereichen KI, Cloud und Daten trafen sich bei TechQuartiers ÄpplerTime in Frankfurt diskutieren, was digitale Souveränität in der Praxis bedeutet.
Der in Frankfurt ansässige Startup-Hub veranstaltete am 15. Januar in Zusammenarbeit mit Tech Show Frankfurt seinen ersten Community-Abend des Jahres. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen KI, Daten und digitale Souveränität; sie war die erste gemeinsame Initiative im Vorfeld Tech Show Frankfurt .
Die Podiumsdiskussion wurde von Michael Marquardt, manager AI Startup Rising bei hessian.AI, moderiert. Zu den Referenten gehörten Dr. Red Boumghar (Celestical), João Galego (Critical Software), Tobias Weitzel (Confora Labs) und Thimo Groneberg (Polarise). Gemeinsam tauschten sie ihre Perspektiven aus den Bereichen Cloud-Services, KI-Tests, kritische Systeme und operations aus.
Anstatt Souveränität als Frage der Geografie oder des Umfangs zu betrachten, konzentrierten sich die Diskussionsteilnehmer auf Kontrolle, Transparenz und Effizienz. Mehrere Teilnehmer stellten die Vorstellung in Frage, dass allein der Standort der Daten Souveränität garantiert, und wiesen stattdessen auf die Notwendigkeit von Transparenz und Aufsicht über KI-Systeme und -Infrastrukturen hin.
Die Redner betonten auch die Notwendigkeit einer stärkeren Auseinandersetzung mit Regulierung und Normung sowie einer größeren technischen Expertise und Offenheit in Bezug auf Fehler in KI-Systemen.
Die Diskussion unterstrich, dass digitale Souveränität von fundierten Entscheidungen und aktiver Beteiligung über den gesamten Technologiebereich hinweg abhängt.
Viele der Fragen, die bei der „ÄpplerTime“ von TechQuartier aufgeworfen wurden, werden auf Tech Show Frankfurt am 6. und 7. Mai weiter behandelt.
ÄpplerTime ist das regelmäßige Community-Event-Format von TechQuartier, das Start-ups, Unternehmen und Technologieführer aus dem Frankfurt zusammenbringt.
Wichtige Erkenntnisse aus der Diskussion
- Bei der digitalen Souveränität geht es um Kontrolle und Vertrauen, nicht nur um den Standort.
- Effizienz und Optimierung sind wichtiger als Größe
- Der Einfluss auf Standards und Vorschriften bleibt ungleichmäßig.
- Die Kontrolle erstreckt sich über die Software hinaus auch auf Hardware, Modelle und Infrastruktur.
- Organisationen müssen sich direkter mit Regulierung und Anbietern auseinandersetzen.
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