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21 Mar 2026

Hessische Rechenzentrumsstrategie: Wichtiger Schritt zur Umsetzung – jetzt braucht es Konsequenz und lokale Akzeptanz

GDA Stand: H119
Julia Niederwipper
Hessische Rechenzentrumsstrategie: Wichtiger Schritt zur Umsetzung – jetzt braucht es Konsequenz und lokale Akzeptanz
German Datacenter Association begrüßt Initiative des Landes Hessen als konkretes Instrument zur Umsetzung der nationalen Rechenzentrumsstrategie am führenden Rechenzentrumsstandort Deutschlands. Besonders die Ansätze zu Flächenentwicklung, Energieinfrastruktur, Abwärmenutzung sowie zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren setzen wichtige Impulse. 

„Hessen zeigt, wie die Ziele der nationalen Rechenzentrumsstrategie auf Länderebene konkret umgesetzt werden können“, sagt Peter Pohlschröder, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der GDA.
German Datacenter Association begrüßt Initiative des Landes Hessen als konkretes Instrument zur Umsetzung der nationalen Rechenzentrumsstrategie am führenden Rechenzentrumsstandort Deutschlands.

Besonders die Ansätze zu Flächenentwicklung, Energieinfrastruktur, Abwärmenutzung sowie zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren setzen wichtige Impulse.

„Hessen zeigt, wie die Ziele der nationalen Rechenzentrumsstrategie auf Länderebene konkret umgesetzt werden können“, sagt Peter Pohlschröder, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der GDA.

Die Agenda adressiert zentrale Herausforderungen der Region Frankfurt/Rhein-Main und basiert auf einem breiten Beteiligungsprozess mit Wirtschaft, Kommunen und Verbänden. Vorgesehen sind unter anderem ein landesweites Flächen- und Potenzialkataster, koordinierte Genehmigungsverfahren, ein Projekt-Pre-Check sowie Modellregionen außerhalb der Ballungsräume. Auch die stärkere Nutzung von Abwärme wird begrüßt.

„Die Agenda benennt die richtigen Instrumente und kann Planungssicherheit für Investoren schaffen“, so Pohlschröder.

Verbindliche Umsetzung entscheidend

Aus Sicht der GDA hängt der Erfolg maßgeblich von einer konsequenten Umsetzung ab. Klare Zuständigkeiten, verlässliche Zeitpläne und eine enge Abstimmung aller Beteiligten sind entscheidend. „Hessen hat das Momentum – doch internationales Kapital ist mobil und wartet nicht“, warnt Pohlschröder.

Akzeptanz systematisch stärken

Ein zentraler Erfolgsfaktor bleibt die kommunale Akzeptanz. „Ohne Akzeptanz in den Kommunen bleiben auch die besten Planungsinstrumente wirkungslos“, so Pohlschröder. Neben Dialog braucht es daher konkrete Anreize und strukturelle Lösungen, um Kommunen aktiv einzubinden.

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