Press Releases
LEGRAND AUF DER DCW 2026
Im Mittelpunkt stehen ein neues
Ultra-High-Density-Glasfasersystem für Hyperscale-Rechenzentren sowie Lösungen
für KI-Umgebungen. Dazu zählt eine Schranklösung für Künstliche Intelligenz
(KI) gemäß den Vorgaben des Open Computing Projects (OCP). Für KI-Anwendungen
werden zudem verschiedene Schrank- und Kühllösungen gezeigt, die auf
unterschiedliche Leistungsstufen zugeschnitten sind. Außerdem präsentiert
Legrand die neue unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) Trimod für Edge- und
Unternehmensrechenzentren in Aktion.
Ein Besuch am Legrand-Messestand I100 lohnt sich
somit auf jeden Fall. Darüber hinaus hat Legrand
ein modulares Vorführ-Edge-Datacenter
in der Messehalle (Stand G110) mit verschiedenen Komponenten
ausgestattet, beispielsweise mit einer Warmgangeinhausung und der neuen USV-Anlage
Trimod.
- Ultra-High-Density-Verkabelung für den Hyperscale-Bereich
- OCP-konforme Lösungen für KI-Anwendungen
- Optimiert für KI und HPC: AI POD Racks für bis zu 200 kW
- Stromschienen für erhöhten Energiebedarf
- Warmgangeinhausung für kleinere KI-Umgebungen
- Hocheffiziente modulare Online-USV-Anlagen für große Rechenzentren und das Edge
Plant
Ihre Redaktion einen Besuch der DCW 2026 in Frankfurt?
Dann
schauen Sie bei uns am Stand I100 vorbei! Unsere Experten zeigen Ihnen gerne
die Details. Am besten, Sie vereinbaren vorab einen Termin bei:
Magdalena Geiger
Teamleitung Marketing & Kommunikation Deutschland/Österreich
Legrand Data Center Solutions
+49(0) 8062-72552 18
magdalena.geiger@legrand.com
Ultra-High-Density-Verkabelung für den Hyperscale-Bereich
Legrand
Data Center Solutions präsentiert erstmals das LWL-Verkabelungssystem LCS3+ DC
Ultra High Density (UHD) speziell für Colocation-, Hyperscale- und globale
Rechenzentrumsbetreiber. Es ist ausgelegt für höchste Packungsdichten,
Leistungsfähigkeit sowie Skalierbarkeit und beschleunigt jede Phase der
Bereitstellung von der ersten Installation bis zum laufenden Betrieb. LCS3+ DC
UHD bietet eine Packungsdichte von bis zu 144 LC-Ports auf einer Höheneinheit
(HE). Kommen die neuen hochkompakten VSFF-Steckverbindungen zum Einsatz, etwa
MDC-, SN- oder Steckverbinder aus dem acclAIM-System von Legrand, erhalten
Anwender die doppelte Faserkapazität bei gleichbleibender Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit.
Integrierte Laser- und Staubschutzklappen schützen das Installations- und
Wartungspersonal und gewährleisten zuverlässige Übertragungsleistungen in den
dicht gepackten Verkabelungs-Racks.
Das System
ist modular aufgebaut und bietet Gehäuse in 1-, 2- und 4-HE-Ausführung für
UHD-Base-12- und UHD-Base-16-Komponenten.
Der
Betreiber kann damit gleichermaßen eine High-Density- wie eine
Ultra-High-Density-Verkabelung umsetzen und dabei Singlemode- sowie OM4- oder
OM5-Multimodefasern einsetzen. LCS3+ DC UHD basiert auf vorkonfektionierten
Trunks und kompakten Kassetten, was die Installation beschleunigt und einer
einheitlichen Implementierung bei einem Rollout an mehreren Standorten
zugutekommt. Bei der Verwendung der Multifiber-UHD-Module aus dem acclAIM
Verkabelungssystem von Legrand, können bis zu 768 Faserverbindungen in vier HE
bereitgestellt werden. Aufgrund der fortschrittlichen acclAIM Systemkomponenten
ist zudem die Installation, im Vergleich zu MTP/MPO-Verkabelungen, um etwa 40
Prozent schneller.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Pressebereich von Legrand.
OCP-konforme Lösungen
für KI-Anwendungen
Mit dem rasanten
Wachstum von KI- und HPC-Anwendungen steigen die Leistungsdichten in
Rechenzentren deutlich an. Klassische Infrastrukturansätze stoßen dabei
zunehmend an ihre Grenzen. Offene und skalierbare Architekturen wie das Open
Compute Project (OCP) gewinnen daher zunehmend an Bedeutung.
Um Betreiber von
Rechenzentren bei dieser Entwicklung zu unterstützen, erweitert Legrand sein
Portfolio um OCP ORv3-konforme Lösungen. Dazu zählen unter anderem
Rack-Systeme, Busbar-Infrastrukturen sowie Power Shelves für die
Energieversorgung.
Die neuen
OCP-Racks basieren auf dem 21-Zoll-Standard und bieten mit einer Bautiefe von
bis zu 1400 mm zusätzlichen Raum für moderne Hochleistungsserver sowie
Direct-to-Chip-Kühlkonzepte. Damit schaffen sie die Grundlage für zukünftige
KI-Workloads mit deutlich höheren Leistungsanforderungen.
Die
Energieverteilung erfolgt über rückseitig integrierte vertikale Kupferschienen
(Busbars). Die Umwandlung von Wechselstrom in 48 V Gleichstrom erfolgt zentral
über Power Shelves, die direkt im Rack integriert sind. Diese Architektur ist
weniger komplex als die klassische, verbessert die Effizienz und ermöglicht
eine flexible, modulare Skalierung der Leistung.
Durch den
Einsatz standardisierter Schnittstellen und offener Designs profitieren
Betreiber zudem von einer höheren Flexibilität bei der Auswahl von
Hardwarekomponenten sowie einer reduzierten Abhängigkeit von einzelnen
Herstellern.
Mit diesem
erweiterten Portfolio positioniert sich Legrand als Partner für die nächste
Generation von Rechenzentrumsinfrastrukturen – von klassischen Architekturen
bis hin zu offenen OCP-Umgebungen.
Details zu ORv3-konformen Lösungen von Legrand finden Sie hier.
Optimiert
für KI und HPC: AI POD Racks für bis zu 200 kW
Wer die klassische
19-Zoll-Technologie für seine KI-Infrastruktur oder High-Performance-Computing (HPC)-Umgebung
bevorzugt, kann auch hier maßgeschneiderte Infrastrukturlösungen von Legrand
Data Center Solutions einsetzen. Die nach individuellen Vorgaben zusammengestellte
Rack-Lösung AI POD ist mit einem optimierten Luftstrommanagement und einer
passiven oder aktiven Rücktürkühlung ausgestattet. Das Hochleistungsmodell der Rücktürkühlung CL23 HPC Active erzielt
dabei eine Kühlleistung von bis zu 200 kW.
Zusätzlich können die Schränke mit intelligenten High-End-PDUs bestückt
werden. Mit den PDUs der Raritan PX4 Serie sowie der Server-Technology PRO4X-Serie können
Anwender die Energieversorgung inklusive der Versorgungsqualität umfassend
überwachen und die Daten per Standardprotokolle in ein Powermanagement- oder
DCIM-System integrieren. Selbst Umweltsensoren oder eine Türverriegelung können
an diese PDUs angeschlossen werden. Die IT-Abteilung hat so die Möglichkeit,
die Temperatur, Lüftung und Stromversorgung zu überwachen und diese an die
aktuellen Gegebenheiten anzupassen.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Pressebereich von Legrand.
Stromschienen für erhöhten Energiebedarf
Unabhängig davon, ob KI-Installationen nach OCP-Vorgaben oder in 19-Zoll-Technik mit Rücktürkühlung ausgeführt werden, muss auch die Stromversorgung für Lasten bis 200 KW pro Schrank und darüber hinaus ausgelegt werden. Damit kommt eine klassische Verkabelung an ihre Grenzen. Abhilfe schaffen zum Beispiel die High-Power-Stromschienen der Unternehmensmarke Zucchini, die für über 6000 Ampere sowie für bis zu 600 V Wechselspannung oder zum Beispiel 1000 V Gleichspannung ausgelegt werden können. Legrand zeigt am Stand, wie eine Umrüstung von der Verkabelung auf ein Stromschienennetz möglichst reibungslos vonstattengehen kann.
Legrand
unterstützt Rechenzentrumsbetreiber projektbezogen bei der Kalkulation, dem
Engineering, der Montage, der logistischen Abstimmung mit Lieferanten, der
Zertifizierung von Anlagen und im Kundendienst. So können die Gesamtkosten für die
Installation eines zukunftssicher ausgelegten Stromschienennetzes minimalisiert
werden. Legrand hat für Rechenzentren neben den Zucchini
High-Power-Stromschienen auch Starline-Stromschienen im Programm, die mit
Powermetern zur Überwachung der Stromversorgung ausgestattet werden können.
Weitere
Informationen hierzu finden Sie hier:
https://www.legrand.de/de/loesungen/datacenter-solutions/stromschienen
Warmgangeinhausung für
kleinere KI-Umgebungen
Unternehmen, die nur eine kleine KI-Anwendung oder HPC-Umgebung umsetzen
möchten, können die Energieeffizienz durch eine vertikale Warmgangeinhausung in
Kombination mit einem optimierten Luftstrommanagement im Serverschrank
verbessern. Damit lässt sich eine Kühlleistung von über 30 Kilowatt pro Schrank umsetzen. Legrand zeigt sowohl am
Stand I100 als auch im Edge-Rechenzentrum
Stand G110 Warmgangeinhausungen der Unternehmensmarke modulan, die sich
besonders flexibel an örtliche Gegebenheiten anpassen lassen. Legrand
integriert sie herstellerunabhängig in bestehende Schrankreihen. Mit
maßgefertigten Aluminiumrahmen und verstellbaren Abdeckungen erhalten
Rechenzentrumsbetreiber so effiziente Lösungen ohne Neuanschaffung.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Hocheffiziente modulare Online-USV-Anlagen für
große Rechenzentren und das Edge
Legrand
präsentiert am eigenen Stand die dreiphasige Online-Doppelwandler-USV-Anlage
Legrand Keor FLEX für KI-gesteuerte Rechenzentren, deren Leistung nahtlos von 100 kW auf 1200 kW
innerhalb einer einzigen Einheit erweitert werden kann und die sich in
Grid-Umgebungen einbinden lässt. Mit
einer Effizienz von bis zu 98,6 Prozent im Doppelwandlermodus reduziert Keor
FLEX den Energieverbrauch und die Kühlkosten erheblich.
Erstmals in Aktion können Messebesucher darüber
hinaus die neue modulare USV-Anlage Trimod für Leistungsstufen von 10
bis 80 kVA sehen. Legrand hat sie im Vorführ-Edge-Rechenzentrum am Stand G110 integriert.
Die
Trimod USV-Anlage kommt im neuen Design mit Fokus
auf Energieeffizienz sowie Nachhaltigkeit und zeichnet sich durch einen
umfassend modularen Aufbau aus. Sie ist hocheffizient und erzielt einen Wirkungsgrad bis 96,5 Prozent
im Online-Doppelwandlerbetrieb sowie
einen Leistungsfaktor von nahezu eins, also maximale Wirkleistung. Klassische
USV-Anlagen arbeiten mit einem Leistungsfaktor von 0,9.
Außerdem verfügt sie über eine modulare, vollständig im laufenden Betrieb austauschbare Architektur, die ein nahtloses Wachstum ohne Ausfallzeiten gewährleistet. Um die USV-Anlage so bedarfsgerecht wie möglich auslegen zu können, bietet Legrand die Powermodule in drei Größen mit 3,4 Kilowatt, 5 Kilowatt oder 6,7 Kilowatt Leistung an. Jede Konfiguration besteht aus unabhängigen einphasigen Modulen. Da auch die drei Ausgangsphasen als Module konzipiert sind, können diese unabhängig voneinander geschaltet werden und bieten eine Redundanz auf Einzelphasen. Sie erweitern somit die Konfigurationsmöglichkeiten einer Trimod noch zusätzlich:
- Es können drei unabhängige einphasige Leitungen versorgt werden, wobei der Betreiber jeder von ihnen hinsichtlich der Betriebsdauer eine unterschiedliche Priorität zuweisen kann.
- In einem einzigen Schrank lassen sich vier verschiedene Eingang/Ausgang-Konfigurationen anlegen: 3/3-, 1/1-, 3/1- und 1/3-phasig.
- Anwender können so flexibel ihre individuelle USV-Anlage bedarfsgerecht konfigurieren und sparen dabei Platz, Energie und Kosten.
Zudem
arbeitet das Werk, in dem die Trimod produziert wird, mit einem nach ISO 14001 zertifizierten
Umweltmanagementsystem. Mit dem Launch der USV-Anlage veröffentlicht Legrand
zudem einen internationalen PEP (Profil Environnemental Produit) ECOPass nach
ISO 14025, der vergleichbar ist mit dem des Vorgängermoduls Trimod HE. In
diesem sind die Nachhaltigkeitskennzahlen über ihren gesamten Lebenszyklus
hinweg dokumentiert. Wie diese besteht auch eine neue Trimod etwa zu 37 Prozent
aus Materialien aus der Kreislaufwirtschaft und erzielt eine
Recyclingfähigkeitsrate von 84 Prozent. Ein intelligentes Ladesystem erhöht
dabei zum Beispiel die Batterielebensdauer.
Details zu dieser Lösung finden Sie im Pressebereich
von Legrand.
Legrand Data Center Solutions zeigt auf
seinem Messestand I100 auf der DCW in Frankfurt neben diesen Highlights und
Neuheiten sein umfassendes Portfolio für Rechenzentrumsinfrastrukturen. Ein
Besuch lohnt sich!
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