Exhibitor Press Releases

02 Feb 2026

Warum Datenverantwortung und digitale Souveränität für Unternehmen zur strategischen Schlüsselfrage werden

PfalzKom Stand: M113
PFALZKOM
Ludwigshafen – Datengovernance und Datensouveränität werden in vielen Unternehmen noch als getrennte Themen betrachtet. Tatsächlich geht es längst um etwas Grundsätzlicheres: Datenverantwortung. Sie beschreibt die Fähigkeit von Organisationen, ihre Daten transparent, rechtssicher und wirtschaftlich sinnvoll zu steuern und damit dauerhaft handlungsfähig zu bleiben.
Die PFALZKOM GmbH, Anbieter hochverfügbarer IT- und Rechenzentrumsinfrastrukturen mit Sitz in Ludwigshafen, beobachtet, dass digitale Souveränität 2026 zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor wird. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund wachsender Abhängigkeiten von außereuropäischen Cloud- und Plattformanbietern, insbesondere aus den USA. „Unter-nehmen stehen heute vor der Aufgabe, ihre Daten nicht nur effizient, sondern souverän zu nutzen“, sagt Thomas Bach, Business Development Manager bei PFALZKOM. „Das erfordert klare Datengovernance – also Regeln, Zuständigkeiten und Transparenz. Ebenso wie echte Datenhoheit, also die technische Kontrolle darüber, wo Daten liegen, wer darauf zu-greifen kann und welche Abhängigkeiten entstehen.“ Erst wenn beides zusammenkommt, entsteht digitale Souveränität: die Fähigkeit, Daten selbstbestimmt einzusetzen – unabhängig von einzelnen Plattformen, Hyperscalern oder außereuropäischen Rechtsräumen.

Vom Plattformmodell zur unternehmerischen Verantwortung

Während digitale Dienste lange vor allem nach Komfort, Skalierung und Kosten ausgewählt wurden, rücken heute andere Fragen in den Vordergrund: Wer betreibt die Infrastruktur? In welchem Rechtsraum befinden sich die Daten? Und welchen Zugriff haben Anbieter oder Behörden außerhalb Europas?
Viele zentrale Cloud- und Plattformdienste werden derzeit von US-amerikanischen Konzernen betrieben. Das schafft neue wirtschaftliche und regulatorische Abhängigkeiten – von Preismodellen über Vertragsbedingungen bis hin zu Zugriffsrechten nach ausländischem Recht. Gleichzeitig eröffnet diese Situation für Europa die Chance, eigene interoperable, standardisierte und souveräne digitale Infrastrukturen zu stärken. Gerade für Unternehmen und Organisationen mit sensiblen Daten – etwa im KRITIS-Umfeld, im Gesundheitswesen oder in der öffentlichen Verwaltung – wird digitale Souveränität damit zu einer Voraussetzung für Stabilität, Vertrauen und langfristige Handlungsfähigkeit. „Datenverantwortung heißt heute auch, sich nicht von wenigen, marktbeherrschenden Plattformbetreibern abhängig zu machen“, so Jürgen Beyer, Geschäftsführer der PFALZKOM. „Wer seine digitale Infrastruktur nicht mehr selbst kontrolliert, verliert unternehmerische Gestaltungsfreiheit.“

Souveränität beginnt bei der Infrastruktur

Digitale Unabhängigkeit ist ohne technische Kontrolle nicht möglich. Unternehmen müssen wissen, wo ihre Daten liegen, wo ihre IT-Systeme betrieben werden, über welche Netze sie fließen und wer darüber die Kontrolle hat.
Als Betreiber der Datacenter Rhein-Neckar I und II – den größten kommerziellen Rechenzentren in Rheinland-Pfalz – schafft PFALZKOM dafür die infrastrukturelle Grundlage: hochverfügbar, sicher, energieeffizient und mit direkter Anbindung an den internationalen Datenverkehr – bei gleichzeitig klarer Verankerung im europäischen Rechts- und Wirtschaftsraum. „Datenhoheit entsteht nicht per Automatismus, sondern muss von Organisationen aktiv gesteuert werden. Erst das Zusammenspiel zentraler Faktoren wie die Kontrolle über Infrastruktur und Speicherort ermöglicht es, die volle Obhut über die eigenen Daten zu erhalten“, erklärt Jürgen Beyer.

Souveräne Datenräume als Basis für Innovation 

Künstliche Intelligenz, vernetzte Industrie und automatisierte Prozesse setzen voraus, dass Daten über Unternehmens- und Systemgrenzen hinweg genutzt werden können. Ohne souveräne Datenräume entstehen jedoch neue Abhängigkeiten statt neuer Wertschöpfung. Als Partner der europäischen Initiative Gaia-X, digitales Clearing House, sowie als Infrastrukturpartner für sichere Datenräume und Edge-Cloud-Architekturen engagiert sich PFALZKOM für eine digitale Ökonomie, in der Innovation und Unabhängigkeit zusammengehören. „Europäische Unternehmen brauchen Datenräume, die offen, interoperabel und gleichzeitig souverän sind“, sagt Carsten Brüggemann, Principal Consultant bei PFALZKOM „Nur so lassen sich neue Technologien nutzen, ohne die Kontrolle über die eigene digitale Substanz zu verlieren.“

Was Unternehmen jetzt tun sollten 

Statt isolierter Cloud-Entscheidungen empfiehlt PFALZKOM einen strategischen Blick auf die eigene Daten- und Infrastrukturarchitektur: Wo liegen unsere Daten? Welche Abhängigkeiten entstehen? Wer kontrolliert unsere digitalen Kernsysteme? Der Schlüssel liegt in klaren Zuständigkeiten, transparenter Architektur und bewussten Infrastrukturentscheidungen. „Digitale Souveränität ist kein politisches Schlagwort, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit“, betont Carsten Brüggemann. „Unternehmen, die ihre Datenverantwortung heute ernst nehmen, sichern ihre Handlungsfähigkeit von morgen.“

Interviewangebot 

Die Expertinnen und Experten der PFALZKOM stehen Journalistinnen und Journalisten jederzeit für Hintergrundgespräche, Interviews und Einordnungen zu den Themen Datenverantwortung, Datengovernance, digitale Souveränität, Cloud-Infrastrukturen und europäische Datenräume zur Verfügung.

Tags

  • cloud
  • Datengovernance
  • Datensouveränität
  • Infrastruktur
  • PFALZKOM
View all Exhibitor Press Releases
Loading