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Rechenzentren und urbane Wärmeinseln: Die unsichtbare Herausforderung der digitalen Infrastruktur
Durch den Einsatz fortschrittlicher CFD-Simulationen untersuchen wir, wie Abwärme aus Rechenzentren mit ihrer Umgebung interagiert. Dabei werden reale Bedingungen wie Wind, Sonneneinstrahlung und Stadtgeometrie berücksichtigt, um die Ausbreitung von Wärmefahnen und deren Einfluss auf das Mikroklima präzise zu modellieren.
Warum sind diese Studien heute so wichtig?
Sie identifizieren und quantifizieren Wärmeinseln, die durch digitale Infrastrukturen entstehen 🌡️
Sie analysieren Wechselwirkungen zwischen Gebäuden, Materialien und Luftströmungen im urbanen Raum 🌬️
Sie helfen, Auswirkungen auf Komfort, Energieverbrauch und Luftqualität frühzeitig zu bewerten ⚠️
Ein zentrales Ergebnis: Die thermische Reichweite von Abwärme kann – insbesondere bei schwachem Wind – mehrere hundert Meter betragen. Dadurch beeinflussen Rechenzentren nicht nur ihren unmittelbaren Standort, sondern ganze Stadtquartiere.
Unsere Simulationen berücksichtigen zudem saisonale und tageszeitliche Schwankungen. Gerade in Hitzeperioden kann sich die Wärme in dicht bebauten Gebieten stauen und den urbanen Wärmeinseleffekt deutlich verstärken.
Doch EOLIOS geht noch weiter: Wir vergleichen konkrete Minderungsmaßnahmen wie Begrünung, architektonische Anpassungen oder Wärmerückgewinnungssysteme. Diese können die lokalen thermischen Auswirkungen signifikant reduzieren und gleichzeitig zur nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen.
Mit diesen datenbasierten Analysen unterstützen wir Planer, Betreiber und Städte dabei, Rechenzentren verantwortungsvoll zu integrieren – als leistungsstarke, aber auch umweltbewusste Bausteine der digitalen Zukunft.
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